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| In Deutsch. 137 Seiten. |
| © 2007.. BibSpider, Berlin. |
| ISBN 978-3-936960-21-1 |
| Erscheinungstermin: 2007. |
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| 15,00 | Euro |
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 BibLibido Eine Liebeserklärung für Bibliothekare
Mitteilungen der VÖB 61 (2008) Nr. 2 S. 65 und 66
Guido Stoye, Tina Schönfelder: BibLibido – eine Liebeserklärung für Bibliothekare. Nach einer Idee von Andrea Nikolaizig. Ill. von Alexander Süß. Berlin: Bibspider, 2007. 137 S.
ISBN 978-3-936960-21-1. EUR 15 (D) / 16,50 (A).
Also, liebe Bibliothekarin, wer soll nun Dein Herzblatt sein? Ist es der „Würzburger Zimelienwächter“, ist es „DJ Palimpsest“ oder gar der „schnittige Kordhosentyp von der Auskunft“? Auch Du, lieber Bibliothekar, musst Dich jetzt entscheiden – wählst Du die „mitteldeutsche Katalog-Mieze“, die „Datenmuse“ oder doch das „Mahnwesen“?
Nachdem in den Bänden „Von Crêpes Museion bis Online-Drink“ und „Bibliofit. Ein Fitnessbuch für Bibliothekare“ das körperliche Wohlbefinden von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren im Mittelpunkt stand, widmet sich nun „BibLibido“ einem Aspekt der seelischen Gesundheit – nämlich der Wahl geeigneter PartnerInnen. Auch Biblibido geht auf eine Idee der FH-Professorin Andrea Nikolaizig zurück und wurde von Studierenden der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig verfasst.
Im ersten Abschnitt wird untersucht, welche Berufsgruppen die geeigneten PartnerInnen für Bibliothekspersonal darstellen und was bei einer entsprechenden „Paarung“ herauskäme. Im zweiten Abschnitt wird offengelegt, welche reiz- und lustvollen Tätigkeiten sich mit Einrichtungen wie Freihandtheke und Frauenruheraum verbinden lassen und was die wirkliche Aufgabe eines Standortkataloges ist. Klar lebt das Buch von der Übertreibung, aber dennoch werden aktuelle Herausforderungen im Bibliothekswesen – wie Konzepte der Öffentlichkeitsarbeit oder das Gewinnen von neuen Benutzerschichten – sehr humorvoll auf den B-Punkt gebracht.
Äußerst treffend ist aber der dritte Abschnitt, die Schilderung einer bibliothekarischen Fachtagung (unter dem verheißungsvollen Titel „Der Bibliothekskongress – die totale Lust“), in deren Rahmen unter anderem MitarbeiterInnen versteigert werden. Besonders begehrt natürlich der 24jährige „Fachreferent für Soziologie, Nordische Sprachen, Anglistik, Nautik, Veterinärmedizin, Experimentalphysik, Jura, Politik, Virologie, Alte Geschichte und Cryo-Technologie“...
Abgerundet wird das Buch durch meist sehr gelungene Illustrationen von Alexander Süß. Insgesamt eine heitere, empfehlenswerte Lektüre. Übrigens: Wer von Ihnen einsam ist, sei ohne Sorge, die richtige zweite Hälfte wartet sicher schon irgendwo im Verschlussmagazin.
Monika Bargmann, Wien
Mitteilungen der VÖB
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